Symbolbild Medienschutz
 Grenzen der Medienfreiheit > Unterricht > V. Im Spiegel des Films > 1.) Es menschelt im Fernsehen (90 Min. bzw. 2 x 45 Min.)

Eine Doku-Soap auf Video ansehen und darüber nachdenken: Den Schülerinnen und Schülern wird der Auftrag gegeben, am Abend (eines beliebigen Wochentages) eine Doku-Soap anzuschauen. Am besten wird vorab gesammelt, was die Schülerinnen und Schüler kennen und welche die bevorzugten Soaps sind. Sie erhalten einen Beobachtungsauftrag:

  1. Notiert Datum, Uhrzeit und Sender
  2. Beschreibt nach der Sendung die verschiedenen Typen, die dort mitgespielt haben.
  3. Beschreibt nach der Sendung möglichst genau den Umgang der handelnden Personen miteinander. (liebevoll, zugewandt, zärtlich, grob…). Ordnet möglichst immer mehrere Ausdrücke zu.
  4. Erfährt man an einer Stelle etwas über die Sicht der Filmemacher? Gibt es Off-Kommentare oder kritische Nachfragen?

In der Schule werden die Ergebnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler mit den Ergebnissen der anderen verglichen – es können sich jeweils Gruppen zu einer bestimmten Sendung finden. Erst danach werden die Ergebnisse des Nachdenkens der ganzen Klasse vorgestellt. Man kann diese Ergebnisse auch auf Plakaten festhalten und aufhängen, um später immer beispielhaftes Material in der Klasse zu haben.

Das Konzept der Doku-Soap sollte spätestens am Ende der Betrachtung vorgestellt oder diskutiert werden: Es handelt sich dabei um eine Form des sogenannten Reality-TV, in der die gezeigten ("dokumentierten") Personen in dramatisch inszenierter, unterhaltender Weise dargestellt werden.

  • Material und Medien

    Aktuelle Sendungen aus dem Fernsehen, z. B. „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (RTL), „Hartz und herzlich - Tag für Tag“ (RTL II) oder „We Are Family! So lebt Deutschland“ (ProSieben)“